^ Nach oben

Bad Ischl

Die Geschichte der „Kaiserstadt“ Bad Ischl und der „ Kronprinz Rudolf Bahn - Salzkammergutbahn“

Bad Ischl - kulturelles und geografisches Zentrum des Salzkammergutes, liegt an der „Österreichischen Romantikstraße“ und der „Sisi - Straße“.

1848 - 1914 die Sommerresidenz vom Habsburger Kaiser Franz Joseph I.

1262 - Älteste urkundliche Erwähnung des Ortes „Iselen“

1823 - Die Heilkraft der Ischler Salzquellen war bereits zur Zeit Kaiser Maximilians bekannt. Doch erst Dr.Götz analysierte das an Mineralien reiche Wasser, wendete es an und veröffentlichte seine Erkenntnisse.

1823 eröffnete er seine erste Badeanstalt. Der große Durchbruch kam mit Prof. Wirer.

1830 - Die Heilkraft der Ischler Sole soll auch der bayrischen Königstochter Sophie zum lang ersehnten Nachwuchs verholfen haben.

Am 18. August 1830 schenkte sie dem Hause Habsburg den lang ersehnten Thronerben, kurz darauf folgten noch zwei Brüder. Deshalb wurden Franz Joseph und seine beiden Brüder „Salzprinzen“ genannt.

1831 - Im Sommer 1831 wurde der 1. Geburtstag vom späteren Kaiser Franz Joseph I. in Bad Ischl gefeiert. Die Tradition lebt bis heute. Alljährlich am 18. August wird in Bad Ischl mit einem großen Stadtfest

„Kaisers Geburtstag“ gedacht.

1853 - Auch die Verlobung des Kaisers mit seiner Cousine Elisabeth von Bayern - genannt „Sisi“- fand am August 1853 in Ischl statt.

Am 24.April 1854 heirateten die beiden in Wien. Ihre Kinder Sophie, Gisela, Kronprinz Rudolf und Marie Valerie waren ebenfalls zur „Sommerfrische“ in Bad Ischl.

1875-1877 - Die Reise von Wien nach Bad Ischl dauerte vor dem Bau der Kronprinz Rudolf Bahn mehrere Tage. Der Traunsee musste mit dem Schiff befahren werden.

In den Jahren 1875 - 1877 wurde eine eingleisige Normalspurbahn erbaut und mit der Fahrt des ersten fahrplanmäßigen Personenzuges am 23. Oktober 1877 eröffnet. Nun brauchte man für die Strecke Wien - Bad Ischl nur noch einen Tag.

1887 - Wurde die Bahnlinie verstaatlicht und zur k.u.k.-Staatsbahn erhoben.

1922 - Der Einbau der elektrischen Streckenausrüstung wurde in Angriff genommen und 1924 abgeschlossen. In Steeg am Hallstättersee wurde die legendäre Firma Stern & Hafferl mit der Errichtung eines dafür notwendigen Wasserkraftwerkes für die Versorgung der Salzkammergutbahn mit Strom beauftragt.

 

1914 - Von seinem ersten Lebensjahr bis zur Kriegserklärung an Serbien im Juli 1914- ein Faksimile des Manifestes „An meine Völker“ liegt noch heute auf seinem Schreibtisch in der Kaiservilla, wo er es unterschrieben hat - besuchte der Kaiser jeden Sommer Bad Ischl. Es war Sommerresidenz der Monarchie.

Am 30. Juli nahm der Kaiser seinen Abschied von seinem „lieben Ischl“ er sah es nicht wieder!

1916 - Zwei Jahre später verstarb er 86jähring mitten im 1. Weltkrieg am 21. November 1916.